Waldschule Münsterland e.V.
Geschäftsstelle c/o Ina Zinzius
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Tel.: 02533-409390
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  Für Jugendliche und Erwachsene

Mit unseren Kräuterkursen und Kochkursen lenken wir den Blick auf Wildes in der freien Natur und Kulinarisches aus der Region. Bei den Pilzwanderungen geht es hauptsächlich darum, sich auf die Vielfalt von Formen, Farben, Gerüchen und Geschichten dieser verborgenen Wunderlinge einzulassen. Hier sind die Termine für 2019.

 

 Herbstzeit - Pilzzeit 2019
 
Eine Pilzwanderung für Einsteiger in die faszinierende Welt dieser Lebewesen zwischen Tier und Pflanze.
Hierbei geht es nicht in erster Linie um das Sammeln von Speisepilzen, sondern darum, die Vielfalt von Formen, Farben und Gerüchen kennen zu lernen. Auf der Suche nach Nebelkappe, Hexenbutter und Ritterlingen machen wir uns bekannt mit diesen verborgenen Gesellen bei einem Streifzug durch den Wald. Kein Vorwissen nötig, schadet aber auch nicht! Wenn vorhanden, Lupe und Taschenmesser mitbringen.
  
Leitung: Ina Zinzius
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung erforderlich!
 
Sa., 14.09.19 um 15 Uhr Hüerländerwald, Twerenfeldweg 4
Mi., 03.10.19 um 15 Uhr Küchenbusch, Haus Mariengrund, Nünningweg
Sa., 12.10.19 um 15 Uhr Hüerländerwald, Twerenfeldweg 4
Sa., 27.10.19 um 15 Uhr Küchebusch, Haus Mariengrund, Nünningweg
 
 

Kräutermenüs im LaVie - lecker und gesund

Leitung: Mechthild Röhlen und Kerstin Liebing
Ort: LaVie Gievenbeck, Diekmannstr. 127, 48161 Münster
Kosten: Pauschal 25,00 € (inklusive Kosten für Lebensmittel und Getränke sowie Script)
Teilnehmerzahl: Maximal 14 Personen. Anmeldung erforderlich!
 
Sa., 13.04.2019, 11:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr

Wildkräuterküche im Frühjahr: Neue Gerichte – Wildpflanzen frisch aus der Natur

Jetzt ist es wieder soweit: Die ersten Frühlingswildkräuter sind da. Nutzen wir also die Zeit und genießen frische Kräuter wie Bärlauch, Brennnessel, Giersch und Gundermann. Die früh sprießenden zarten Kräuter, Blätter und ersten Blüten bereichern die Küche mit ihrer Frische und ihren gesunden Aromen. Bei dieser Veranstaltung wird eine große Anzahl von Frühlingswildkräutern mit ihren vitalisierenden und entschlackenden Wirkungen vorgestellt. Aus diesen Kräutern bereiten wir dann ein leckeres und gesundes Frühlingsmenü zu. Unsere neuen und raffinierten Rezepte lassen Unkraut zu einer Delikatesse werden und laden zum Genießen und Nachkochen ein.

 

Sa., 27.07.2019, 11:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr

Kunterbuntes, sommerliches Wildkräuterbüfett

Wildkräuter wie Spitzwegerich, Rot-Klee, Thymian und Co. sind wertvolle Energie-und Nährstofflieferanten und erleben derzeit eine Renaissance in der Küche. Die Vielfalt an bunten Salaten, Gemüsesorten und frischen Kräutern ist besonders im Sommer überwältigend. Mit etwas Fantasie lassen sich daraus köstliche und erfrischende Gerichte zaubern. Essbare Blüten sind dabei der Hingucker für jede Gartenparty. Gemeinsam wird ein kunterbuntes Büfett mit warmen und kalten sommerlichen Gerichten zubereitet und in gemütlicher Runde verzehrt. Bei gutem Wetter können wir die Gerichte auf der Terrasse des La Vie genießen.

Die Rezepte wurden danach ausgewählt, ob ihre Zubereitung im Alltag praktikabel ist. Alle Rezepte sind einfach im Aufbau. Sie können weitgehend ohne lange Zutatenliste und mit einem relativ geringen Zeit- und Kostenaufwand nachgekocht werden. Entdecken Sie die traditionelle Kräuterküche neu!

  
 

Kräuterwanderungen an Mai-Sonntagen

  
Sonntag, 05. Mai 2019 , Treffpunkt Haus Rüschhaus, Münster, 10 Uhr
Sonntag, 12.Mai 2019, Treffpunkt Haus Rüschhaus, Münster,  10 Uhr 
 
Leitung: Waltraud Stein-Kebbel
Kosten: 10 Euro pro Person
Treffpunkt Haus Rüschhaus, Münster, jeweils 10 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich! 

Die Natur hält reichlich Pflanzen für unsere Gesundheit und Schönheit vor, von denen die meisten auch noch äußerst schmackhaft sind. Knoblauchsrauke und Spitzwegerich schmecken zum Beispiel in der Kräuterbutter herrlich. Brennessel hilft als Tee  bei der Entschlackung,  Schachtelhalm stärkt als Badezusatz die Hautzellen, Gänseblümchen wirkt innerlich und äusserlich angewendet gegen unreine Haut. Sie lernen u.a., wo Sie viele wilde Pflanzen finden können und wie diese traditionell verwendet werden.

 

Wildkräuter  - Erkennen und Sammeln

Im Frühjahr verzaubert uns das Erscheinen der ersten wilden Pflanzen mit ihrem zarten Grün immer wieder aufs Neue. Und wer sich ein wenig auskennt, freut sich dann auch schon auf den Genuss, den Bärlauch und Co. jedes Jahr immer wieder neu versprechen.

Es ist viel einfacher als Sie denken, wilde Kräuter für die Küche zu finden. Denn viele kennen Sie bereits, weil sie buchstäblich vor Ihrer Haustür wachsen wie Gänseblümchen, Löwenzahn und Brennnessel. Vielleicht haben Sie aber auch schon den Giersch, zum Beispiel als unausrottbares Unkraut im Garten kennen gelernt, gegen den praktisch nur Essen hilft.

Gehen Sie auf die Suche nach wilden Kräutern, sollten Sie nach möglichst nicht-kontaminierten Stellen Ausschau halten. Also nicht direkt an der vielbefahren Straße suchen und auch nicht längs des Hundeparcours oder neben dem gedüngten oder gespritzten Acker. Ist die gesuchte Pflanze dann gefunden, wandern nur die heilen, unbeschädigten Exemplare ins Körbchen.

Wenn Zweifel bestehen, ob die gefundene Pflanze auch wirklich die ist, die man zu erkennen meint, zieht man als Anfänger eine gutes bebildertes Bestimmungsbuch zu Rate. Einige Pflanzen wie das Gänseblümchen, sind leicht an bestimmten Merkmalen eindeutig zu bestimmen und können so nicht mit anderen Arten verwechselt werden. Andere, wie der Bärlauch, können vom ungeübten Sammler mit giftigen Doppelgängern verwechselt werden. Für die Kräuterküche gilt wie für das Pilze-Sammeln deshalb: Man sammelt nur das, was man kennt. Wer unsicher ist oder den Kreis der ihm bekannten Arten erweitern will, kann an einem der angebotenen Kräuterspaziergänge und Kräuterwanderungen teilnehmen.

Ausschlaggebend für das Vorkommen einer Art sind die sogenannten Standortfaktoren, also die umweltspezifischen Gegebenheiten wie beispielsweise Nährstoffgehalt des Bodens, Wasserhaushalt, Exposition zur Sonne oder die konkurrierende Flora. Wenn es nun losgeht zum Sammeln, wundern sie sich vielleicht, dass auf ihrer ausgewählten Wiese keine Gänseblümchen wachsen. Das liegt dann meist nicht am Nährstoffgehalt des Bodens oder dem Wasserhaushalt, meist ist der Grund, dass diese Wiese fast nicht betreten wird. Für den Kräuterexperten zählt das Gänseblümchen zur sogenannten Trittflora und entwickelt sich besonders gut da, wo Kinder spielen. Schauen Sie doch mal auf der Wiese beim Kindergarten nach. Haben Sie Lust, einen leckeren Spinat aus Brennnessel zu kochen, sollten Sie die Pflanzen an stickstoffreichen Stellen suchen, denn nur hier fühlt sich diese Pflanze wohl. Einige Kräuter, wie der Bärlauch, kommen auch nur saisonweise vor. Während das Gänseblümchen fast ganzjährig zu finden ist, vergehen die oberirdischen Teile des Bärlauchs zum Ende des Monats Mai hin und die ganze Kraft der Pflanze wandert in die Zwiebel als Speicherorgan.

Rezepte im März

Gänseblümchen-Kapern

2 Tassen Blüten, 150 ml Essig, Salz

Noch geschlossene Gänseblümchen-Knospen frühmorgens sammeln und Salz drüberstreuen, ca. 2 Stunden lagern, dann Salz abwaschen. Die abgewaschenen Blüten mit Essig zusammen kurz aufkochen und 1 Woche ziehen lassen. Den Essig abseihen, nochmals kurz aufkochen und wieder zu den Knospen geben. In Flaschen füllen kühl und dunkel aufbewahren.

Gundermann-Konfekt

60-100 Gundermannblätter

100 gr. Schokolade

Gundermann waschen und trocknen lassen. Milchschokolade langsam! im Topf erwärmen. Gundermannblätter in die Schokolade tunken und auf einem Teller erkalten lassen. Mit scharfem Messer vom Teller lösen.

Vogelmieren-Fladenbrot

Vogelmiere, Fladenbrot, Käse

Brot aufschneiden mit Käse belegen und gewaschene Vogelmiere drüber legen. Schmeckt lecker nussig. Wer mag, kann das Brot selber backen und pürierte Vogelmiere zum Teig dazu geben= Grünes Fladenbrot

Brennnessel-Süppchen (nach Regina van Eickels)

3 Handvoll Brennnesseln, 1 Möhre, 2 Kartoffeln, ½ l Brühe, 50 gr. Gorgonzola, Butter, Mehl, 100 gr. sr. Sahne

Brennesseln mit dem Nudelholz walzen, damit die Brennhaare zerstört werden. Waschen und grob zerkleinern. Zusammen mit klein gewürfelter Möhre und klein gewürfelten Kartoffeln in Butter anschmoren, etwas Mehl darüber streuen und mit Brühe ablöschen. 15 Minuten köcheln lassen. Pürieren, saure Sahne hinzufügen und in Teller füllen. Gorgonzola-Würfelchen oder geröstete Brennnesselsamen drüberstreuen und sofort servieren.

 

Rezepte im April

Bärlauch-Pesto

2 Handvoll Bärlauch (und/oder Knoblauchsrauke/Giersch)

50 gr. Parmesan, 50 gr. Pinienkerne, 50-100 ml Olivenöl, etwas Salz

Kräuter waschen, von dicken Stielen befreien. Pinienkerne rösten und abkühlen lassen. Kräuter, Parmesan und Pinienkerne zusammen im Mixer pürieren, dann so viel Öl hinzufügen, dass eine Paste entsteht. Nach Belieben salzen.

Sehr empfehlenswert ist die Variante ohne Parmesan und ohne Pinienkerne: Kräuter waschen und trocknen, pürieren und nach Belieben Olivenöl und etwas Salz hinzugeben. Paste mit den warmen Nudeln vermischen und zerdrückten Schafskäse zum drüber streuen reichen.

Kräuterbutter mit Knoblauchsrauke und Wegerich

Taubnessel, Giersch, Gänseblümchen, Löwenzahn, Knoblauchsrauke, Gundermann, Wegerich … sehr fein schneiden mit gesalzener Butter vermischen.

Tipp für die Zubereitung von Kräuterbutter im Mixer: Butter in 1 bis 2 cm große Würfel schneiden und für eine Stunde ins Gefrierfach stellen. Dann zusammen mit den Kräutern und dem Salz im Mixer auf höchster Stufe zubereiten.

Kräuterwraps

Giersch, Knoblauchsrauke

Wraps mit Frischkäse bestreichen, mit gehackten Kräutern (z.B. Giersch, Knoblauchsrauke) belegen, zu einer Rolle wickeln und in ca. 2 cm-Abständen Zahnstocher rein piksen. Rolle in Scheiben schneiden, so dass in jedem Stück ein Zahnstocher steckt.

Auch lecker mit Bärlauch, dann jedoch die Blätter zum Belegen ganz lassen.

Kräutersalz

Gundermann und Giersch, Meersalz

Kräuter waschen, abtupfen, sehr fein schneiden/mixen und mit Salz vermischen. Im Backofen trocknen. Tipp: Grobes Meersalz kann zusammen mit den Kräutern im Mixer zerkleinert werden.

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